Die Stille war lange mein größter Zweifel
Schon als Kind hörte ich immer wieder:
„Du bist zu still.“
Lange glaubte ich, dass ich mich verändern müsse. Dass ich lauter, schneller und selbstbewusster werden müsste, um dazuzugehören.
Heute weiß ich:
Die Stille war nie meine Schwäche. Sie war immer meine Stärke.
Und genau diese Erkenntnis hat meinen Weg verändert.
Von der Mathematik zur Magie der Stille
Mein beruflicher Weg begann zunächst ganz woanders.
Ich habe Mathematik studiert und viele Jahre in der IT gearbeitet – in Banken, Logistikunternehmen und der Telekommunikation. Ich mochte es, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Strukturen zu erkennen und Lösungen zu finden.
Gleichzeitig erlebte ich eine Arbeitswelt, die von Termindruck, Großraumbüros und ständiger Erreichbarkeit geprägt war.
Als meine damalige Firma Insolvenz anmelden musste, geriet auch mein eigenes Leben aus dem Gleichgewicht.
Existenzängste, schlaflose Nächte und schließlich Panikattacken zeigten mir sehr deutlich, dass es so nicht weitergehen konnte.
Heute weiß ich, dass diese Zeit auch ein Wendepunkt war.
Ich begann, anders hinzuhören.
Nicht nur auf das, was mein Kopf mir sagte.
Sondern auf meinen Körper.
Auf meinen Atem.
Und immer mehr auf die leisen Signale in mir.
Meine Begegnung mit der Stille
Yoga begleitet mich schon seit vielen Jahren. Auf meinem weiteren Weg kamen Meditation und unterschiedliche Formen der persönlichen und spirituellen Entwicklung hinzu.
Ich habe gelernt, ausprobiert, hinterfragt und vieles selbst erfahren.
Doch irgendwann wurde mir bewusst:
Das Wertvollste war für mich nie eine bestimmte Methode.
Es war die Erfahrung, still genug zu werden, um mich selbst wieder wahrzunehmen.
Die Stille wurde für mich zu einem Ort, an dem ich nicht funktionieren musste.
Ein Ort zum Durchatmen.
Zum Spüren.
Zum Sortieren.
Und manchmal auch ein Ort, an dem Antworten auftauchten, nach denen ich im Denken lange gesucht hatte.
Heute ist diese Erfahrung die Grundlage meiner Arbeit.
Was ich heute weitergeben möchte
Ich begleite Frauen nicht, um ihnen zu sagen, wie sie leben sollen oder wer sie werden müssen.
Ich möchte einen Rahmen schaffen, in dem sie langsamer werden und sich selbst wieder zuhören können.
Manchmal führt der Weg über den Körper.
Manchmal über den Atem.
Manchmal über ein Gespräch.
Manchmal über meine Stimme oder einen Moment tiefer Stille.
Was gerade gebraucht wird, darf sich in der Begegnung zeigen.
Dabei bringe ich meine Erfahrung, mein Wissen und meine Intuition ein – und gleichzeitig die tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg hat.
Ich muss nicht lauter sein, um gehört zu werden.
Und du musst nicht jemand anderes werden, um richtig zu sein.
Was mich heute trägt
Vielleicht ist meine stille Art heute gerade deshalb eine meiner größten Stärken in der Begleitung.
Ich höre gerne zu.
Ich nehme mir Zeit.
Ich muss eine Pause nicht sofort mit Worten füllen.
Und ich vertraue darauf, dass nicht auf jede Frage sofort eine Antwort folgen muss.
Manches braucht Zeit.
Manches braucht einen anderen Blick.
Und manches braucht einfach einen Moment, in dem es still genug wird, damit wir wieder hören können, was in uns längst da ist.
Mein Weg
Mein Weg ist geprägt von vielen Jahren des Lernens, Erfahrens und der persönlichen Entwicklung.
Dazu gehören unter anderem:
- Studium der Mathematik
- seit über 30 Jahren Yoga und Yogalehre
- Mental- und Business-Coaching
- Energiearbeit
- NLP
- klassische Homöopathie
- Sehtherapie
- HumanSTAR Speaker-Ausbildung
Vielleicht begegnen wir uns
Wenn dich meine Art zu arbeiten anspricht und du neugierig bist, welcher Weg im Moment zu dir passen könnte, freue ich mich, von dir zu hören.
Du musst noch nicht wissen, was du brauchst.
Wir können gemeinsam schauen.
